Am 14. März 2001 wurde im Rahmen einer Gründungsversammlung die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „LEADER+ - Kulturerlebnis Fränkische Schweiz" als eingetragener Verein ins Leben gerufen. Die 28 Gründungsmitglieder rekrutierten sich aus den verschiedensten kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen des Zielgebietes. Im Vorstand der Aktionsgruppe sind  50 % WISO-Partner vertreten. Frauen und Jugend sind in der LAG  im Vorstand und als Mitglieder ebenfalls angemessen repräsentiert.

Die LAG als alleiniges Entscheidungsgremium für die Genehmigung von förderungswürdigen Projekten im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative Leader+ und des  Regionalen Entwicklungskonzeptes „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“ (REK) trägt somit dem von der EU geforderten Prinzip des „Bottom-up-Ansatzes“ in jeder Hinsicht Rechnung.

Für die Aktionsgruppe folgte am 25.06.2001 eine weitere Veranstaltung als Diskussions- und Informationsforum. Im Anschluss daran besuchte das Projektmanagement verschiedenste Einzelorganisationen, um diese bei der Erstellung einer Entwicklungsstrategie zu unterstützen: u. a. waren dies der Fränkische-Schweiz-Verein mit seinen Ortsgruppen Streitberg, Muggendorf, Engelhardsberg sowie der Hauptverein mit weiteren Ortsgruppen, der Tourismusverein Ehrenbürg, der Heimatverein Forchheim, der Verein „Urlaub auf dem Bauernhof", der Kreisverband für Gartenbau und der ADFC. Diese und weitere Gruppierungen brachten daraufhin zahlreiche konstruktive Vorschläge auf schriftlichem Weg zur Aufnahme in das Entwicklungskonzept ein.

In der Sitzung vom 14. Februar 2002 wurde das Regionale Entwicklungskonzept (REK) von „LEADER+ - Kulturerlebnis Fränkische Schweiz" einstimmig beschlossen (siehe Menüpunkt „Leader+“ auf dieser Webseite). 

Eine Vielzahl innerhalb des Zielgebietes ansässiger Gruppierungen waren als Ideengeber tätig. Dazu zählen:

 

­                      das Kuratorium zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land e.V.

­                      das Kulturamt des Landkreises Forchheim

­                      ehrenamtlich tätige Heimatpfleger

­                      der Fränkische-Schweiz-Verein mit einigen Ortsgruppen

­                      die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

­                      der Landschaftspflegeverband

­                      die Obstbaugenossenschaften

­                      der Gaststättenverband

­                      die ansässigen Bauern und Handwerker.

 

Die von diesen Gruppen eingebrachten Projektvorschläge werden diskutiert, in der LAG koordiniert und in die Entwicklungsstrategie sinnvoll integriert. Behörden und Verbände begleiten die Arbeit der LAG in konstruktiver Weise. Somit ist gewährleistet, dass die Ideen und Projektvorstellungen unmittelbar aus der Region kommen und die einheimische Bevölkerung an der Entscheidungsfindung angemessen partizipiert.

Nach Abschluss der Förderperiode Leader+ im Jahr 2007 folgte die Förderphase „Leader in ELER 2007 - 2013“, für die die LAG weiterhin in gleicher Weise als Entscheidungsgremium zuständig und tätig ist. Das Regionale Entwicklungskonzept (REK) „Leader in ELER 2007 – 2013“ wurde wiederum in der LAG beschlossen (siehe Menüpunkt "Leader in ELER" auf dieser Webseite) und wird derzeit umgesetzt.